Arbeitsgemeinschaft Deutscher Minderheiten in der FUEN

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»Erinnern und Zukunft gestalten. Deutsche Spuren in Aserbaidschan«

Aserbaidschan, 21.11.2022

Veranstaltung anlässlich des 30. Jahrestages der Aufnahme diplomatischer Beziehungen zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der Republik Aserbaidschan

 

Dienstag, 29. November 2022, 18 Uhr

Kulturzentrum der Republik Aserbaidschan

Klingelhöferstraße 20

10785 Berlin

 

Die Veranstaltung ist den deutschen Kulturtraditionen in der Geschichte Aserbaidschans gewidmet und soll zugleich anregen, über die Gegenwart und Zukunft unserer Beziehungen nachzudenken. Umrahmt wird der Abend musikalisch durch das Ensemble Anima Shirvani, welches u.a. durch die spannende Neuinterpretation von Goethes West-östlichem Divan bekannt wurde.

Vor und nach der Veranstaltung ist Gelegenheit, die Ausstellung »Entgrenzung. Deutsche auf Heimatsuche zwischen Württemberg und Kaukasien« zu besuchen, die gemeinsam mit dem Kultur- und Wissenschaftsverein EuroKaukAsia, mit dem Deutschen Kulturforum östliches Europa (Ariane Afsari) und dem Museum für Vor- und Frühgeschichte − Stiftung preußischer Kulturbesitz (Dr. Manfred Nawroth) entstanden ist.

 

Programm:

18:00 Uhr

Eröffnung S.E. Botschafter N. Aghayev

18:15 Uhr

Grußworte Vertreter des Auswärtigen Amtes der Bundesrepublik Deutschland

18:30−19:00 Uhr

Kurze Einführung in die Geschichte deutsch-aserbaidschanischer Beziehungen mit Sequenzen aus dem aktuellen Film »Unsere Deutschen«

Fuad Achundov, Prof. E.-M. Auch

19:00−19:20 Uhr

Gespräch: Deutsch-aserbaidschanische Beziehungen aus heutiger Sicht

S.E. Botschafter N. Aghayev, NN. (AA); Moderation: Prof. E.-M. Auch

19:30−21:00 Uhr

Empfang des Botschafters

Außerdem kann die Ausstellung »Entgrenzung − Deutsche auf Heimatsuche zwischen Württemberg und Kaukasien« mit einer Führung durch Frau Prof. E.-M. Auch besichtigt werden.

Wir würden uns freuen, Sie an diesem Abend begrüßen zu dürfen und den Gedankenaustausch neu aufzunehmen; der Eintritt ist frei.

Um uns eine gute Planung zu ermöglichen, bitten wir um eine Anmeldung bis zum 25. November 2022 unter: eurokaukasia@t-online.de

Eine Veranstaltung des Kultur- und Wissenschaftsvereins EuroKaukAsia, der Botschaft der Republik Aserbaidschan und unter Verwendung der Ausstellung Entgrenzung − Deutsche auf Heimatsuche zwischen Württemberg und Kaukasien, die das Deutsche Kulturforum östliches Europa mit kuratiert hat.

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Von der Kunsttherapie zum Unternehmen

Kasachstan, 17.11.2022

Die deutsche Botschaft in Kasachstan hat ein Töpferwerkstatt Projekt für besondere Jugendliche in Pawlodar genehmigt.

Die Bewohner des Rehabilitationszentrums für autistische und geistig behinderte Kinder in Pawlodar, “Altyn Bata”, haben jetzt die Möglichkeit, eine spezielle Kunsttherapie Technik zu erlernen, die nicht nur die sensomotorische Koordination und den freien Selbstausdruck fördert, sondern auch den Unternehmergeist entdeckt.

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Deutsche Minderheiten am Puls der deutschen Minderheitenpolitik: AGDM-Jahrestagung startet heute in Berlin

AGDM Koordination, 07.11.2022

Der heutige Tag steht ganz im Zeichen der deutschen Minderheitenpolitik: Den Auftakt bildet die Eröffnung durch die Beauftragte der Bundesregierung für Aussiedlerfragen und nationale Minderheiten, MdB Natalie Pawlik. Im Anschluss besuchen die Teilnehmer*innen verschiedene Stationen im Bundestag, wo sie in Fachgesprächen, u.a. mit dem für Minderheiten zuständigen Referat des Bundesinnenministeriums sowie mit der CDU/CSU-Gruppe der Vertriebenen, Aussiedler und deutschen Minderheiten wichtige Fragestellungen diskutieren werden und die Gelegenheit haben, persönliche Kontakte zu knüpfen.

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Aktuelle Härtefallregelung bei der Aufnahme der Spätaussiedler*innen im Zusammenhang mit der Teilmobilmachung in Russland

Russland, 01.11.2022

(...) Die begründete Befürchtung einer Einberufung zu diesem Zweck kann daher eine besondere Härte im Sinne des Gesetzes mit der Folge begründen, dass die Erteilung des Aufnahmebescheides nicht im Herkunftsgebiet abgewartet werden muss. Geflüchtete Wehrpflichtige können sich, wie in anderen Härtefällen, an das zuständige Bundesverwaltungsamt, Standort Friedland, Mailadresse: Spaetaussiedler-Friedland@bva.bund.de, wenden, wo geprüft wird, ob eine besondere Härte vorliegt. Im Zeitpunkt des Verlassens des Herkunftsgebietes müssen jedoch auch alle anderen Voraussetzungen einer Aufnahme, insbesondere neben der Abstammung auch die notwendigen Sprachkenntnisse und ein Bekenntnis zum deutschen Volkstum vorgelegen haben.

Spätaussiedlern aus Russland, die bereits einen Aufnahmebescheid besitzen und schnell einreisen wollen, kann bei begründeter Befürchtung einer Einberufung ein Visum zur beschleunigten Einreise erteilt werden. Personen, die bereits ein Visum für einen späteren Termin haben, sollen sich direkt an das BVA (unterbringung-friedland@bva.bund.de) wenden. Dort wird geprüft, ob eine Beschleunigung erforderlich ist und ggf. die Auslandsvertretung ersucht, ein Visum zum Wunschtermin zu erteilen.

Personen, die noch kein Visum beantragt haben, tragen bitte der Auslandsvertretung bei der Antragstellung Gründe für das Beschleunigungsersuchen mit. Das BVA prüft auch in diesen Fällen, ob eine Beschleunigung erforderlich ist, und teilt dies der Auslandsvertretung in seiner Antwort mit.

Eine Beschleunigung aller schriftlich gestellten Aufnahmeanträge aus der Russischen Föderation oder ein Verzicht auf materielle Voraussetzungen der Aufnahme ist jedoch weder geplant noch möglich. (...)

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Wissenschaftliche Fachtagung in Linstow

Ukraine, 18.10.2022

Vom 16. bis 18. Oktober 2022 fand in Linstow die wissenschaftliche Fachtagung „Neue Perspektiven und Ansätze zur Erforschung der wolhyniendeutschen (Zwangs-)Migration“ statt. Ziel der Tagung war es, die Geschichte der Wolhyniendeutschen, die bisher weitgehend unbeachtet und zu großen Teilen unerforscht ist, sowie das Wolhynier Umsiedlermuseum in Linstow einer breiteren Öffentlichkeit bekannt zu machen.

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Teilnahme des JSDR e.V. an der 14. Sitzung der Deutsch-Kirgisischen Regierungskommission in Bischkek

Kirgistan, 18.09.2022

Am 16. September 2022 fand in Bischkek, der Hauptstadt von Kirgisistan, die 14. Sitzung der Deutsch-Kirgisischen Regierungskommission für die Angelegenheiten der Bürger der Kirgisischen Republik deutscher Volkszugehörigkeit statt.

Geleitet wurde die Sitzung von den beiden Co-Vorsitzenden der Kommission – Aibek Moldogaziev, Vizeaußenminister der Kirgisischen Republik, und Natalie Pawlik, Beauftragte der Bundesregierung für Aussiedlerfragen und nationale Minderheiten.

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Unterstützung für die Brauchtumspflege der deutschen Minderheit in Kasachstan

Kasachstan, 13.09.2022

Bei der 3. internationalen Begegnungstagung der Kulturstiftung der deutschen Vertriebenen in Zusammenarbeit mit der Arbeitsgemeinschaft deutscher Minderheiten (AGDM) in der Föderalistischen Union Europäischer Nationalitäten (FUEN) unter dem Titel „Heimatvertriebene und Heimatverbliebene – Zwei Seiten einer Medaille“ vom 31. August bis 2. September in Stuttgart übereichte der Erste Vorsitzende der Deutschen Gesellschaft für Volkstanz e. V. (DGV), Reinhold Frank, dem Vorsitzenden der Stiftung „Vereinigung der Deutschen in Kasachstan Wiedergeburt“, Eugen Bolgert, CDs, Bücher und weiteres Lehrmaterial zu deutschen Volkstänzen für die deutsche Minderheit in Kasachstan.

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Der slowenische Staatspräsident Borut Pahor besuchte die deutschsprachige Volksgruppe in Slowenien und die AGDM Wanderausstellung "In zwei Welten"

Slowenien, 01.09.2022

Am 31. August 2022 besuchte der slowenische Staatspräsident Borut Pahor im Rahmen der Mitgliederkonferenz den Sitz des Dachverbandes der Kulturvereine der deutschen Volksgruppe in Slowenien. Bei dieser Gelegenheit ließ es sich der Staatspräsident nicht nehmen sich die AGDM Wanderausstellung "IN ZWEI WELTEN – 25 deutsche Geschichten" anzuschauen, die bis Ende November 2022 im Schweigerhaus am Alten Markt 11a in Laibach der Öffentlichkeit zugänglich gemacht wird.

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Die AGDM und der Sprecher Bernard Gaida mit Ehrenplakette des Bundes der Vertriebenen geehrt: Ein großer Tag für die AGDM!

AGDM Koordination, 30.08.2022

Die AGDM ist in den Jahrzehnten ihrer Arbeit zu einer starken Stimme der deutschen Minderheiten und ihrer Selbstorganisationen herangewachsen. Sie leisten einen unschätzbaren Beitrag zur kollektiven Selbstversicherung aller deutschen Minderheiten zum kulturerhalt und zur Bewahrung ihrer Identität

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Die erste AGDM JuLeiCa Ausbildung erfolgreich gestartet!

AGDM Koordination, 19.07.2022

Die erste multinationale Ausbildung zu Jugendleiterinnen und Jugendleiter für die Jugendvertreterinnen und Jugendvertreter der AGDM startete am 16. Juli und wird bis zum 22. Juli in Bad Gottleuba in Sachsen durchgeführt. Am Ausbildungsprogramm das in der Zusammenarbeit der AGDM mit dem djo-Deutsche Jugend in Europa, Bundesverband e.V. und dem djo-Deutsche Jugend in Europa, Landesverband Sachsen ausgeführt wird, nehmen 9 Jugendvertreterinnen und Jugendvertreter aus der Slowakei, Ungarn, Serbien, Kroatien, Russischen Föderation, Kasachstan, Lettland, Polen und Ukraine teil.

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