Deutsche Minderheit in Aserbaidschan

Kaukasiendeutsche waren deutschstämmige Einwohner des Russischen Reiches und der Sowjetunion, die in den Gebieten des Kaukasus siedelten. Sie kamen meist in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts ins Land. Es gab deutsche Kolonien im Nordkaukasus, Georgien und Aserbaidschan. Dabei handelt es sich bei den Siedlungen im Südkaukasus (Georgien und Aserbaidschan) um überwiegend schwäbische Auswanderer, während sich im Nordkaukasus vor allem wolgadeutsche Siedler niederließen, deren Dialekt stark vom Hessischen geprägt ist. Außerdem gab es noch Kolonien niederdeutscher Mennoniten nördlich des Kaukasus, sowie von deutschen Großunternehmen (Siemens u.a.) dorthin geschickte Firmenangehörige (kaufmännische Angestellte, Ingenieure, usw.), vor allem in der in den Jahren vor 1914 boomenden Stadt Baku. 

Quelle: Wikipedia

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Deutsche Minderheit in Aserbaidschan

Kein Mitglied der Föderalistischen Union Europäischer Nationalitäten (FUEN)

In Baku Aserbaidschan gibt es den in 1998 gegründeten Deutsch-Aserbaidschanischen Kulturverein Kapellhaus.

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AZ1010, Baku, Aserbaidschan
Tel.: +994 12 493 80 41
E-Mail: info@kapellhaus.az

Webseite: https://kapellhaus.az/de/

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Vorsitzender: Prof. Tschingiz  Abdullayev

Iceri Seher, Ilyas Evendiyev küc., 3/2A; AZ 1001 Baku

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www.da-forum.net