AGDM Koordination

Unter dem Dach der Föderalistischen Union Europäischer Nationalitäten, dem größten Dachverband der autochthonen, nationalen Minderheiten Europas, sind die deutschen Minderheiten und deren Verbände in einer Arbeitsgemeinschaft organisiert.

Diese Arbeitsgemeinschaft Deutscher Minderheiten (AGDM) wurde auf Initiative des Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat (BMI) 1991 in Budapest gegründet und vereint aktuell 21 Verbände.

Die Arbeitsgemeinschaft Deutscher Minderheiten (AGDM) ermöglicht den Austausch und die Zusammenarbeit der deutschen Minderheitenorganisationen in Europa. Die verstärkte und nachhaltige Zusammenarbeit der deutschen Minderheiten und deren Verbände unter dem Dach der AGDM wird durch ihre Koordinierungsstelle in Berlin gesichert und unterstützt.

Bis 2014 wurde die Arbeitsgemeinschaft und deren Jahrestagung von den MitarbeiterInnen der Föderalistischen Union Europäischer Volksgruppen mit Sitz in Flensburg unterstützt und organisiert.

Seit 2015 wird die Arbeitsgemeinschaft Deutscher Minderheiten von einer Koordinationsstelle mit Sitz im Bundeshaus in Berlin koordiniert.

  • Die AGDM Koordination wirkt als Ansprechpartner rund um die Fragen zur Arbeitsgemeinschaft und erfüllt eine Sekretariatsfunktion.

  • Die AGDM Koordination sichert und unterstützt die verstärkte und nachhaltige Zusammenarbeit der deutschen Minderheiten und deren Verbände unter dem Dach der Arbeitsgemeinschaft Deutscher Minderheiten.

  • Die AGDM Koordination wirkt in enger Zusammenarbeit mit den Mitgliedern der AGDM und dem FUEN Präsidium. Die Koordinatorin wird unterstützt vom Sprecher der AGDM.

  • Die AGDM Koordination übernimmt ausgehend vom Standort Berlin insbesondere eine koordinative und vernetzende Funktion, sichert die Jahrestagung der Arbeitsgemeinschaft Deutscher Minderheiten sowie die politische Interessenvertretung. Ein besonderer Fokus liegt auf der stärkeren Sichtbarkeit der Existenz und der Belange der deutschen Minderheiten.

  • Die AGDM Koordination versteht sich zudem als Schnittstelle für weitere Partner aus dem Bereich der Minderheiten- und Aussiedlerpolitik, der kulturellen Vielfalt und der interkulturellen Verständigung.

  • Die AGDM Koordination unterstützt damit die Belange und die Tätigkeit der einzelnen deutschen Minderheit vor Ort im jeweiligen Land und verbindet sie mit der bundesdeutschen und europäischen Ebene. Der Fokus liegt darauf, die Rolle der deutschen Minderheiten im Ausland sichtbar zu machen.

 

Die AGDM Koordinierungsstelle wird vom Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat unterstützt und mit Mitteln der Bundesrepublik Deutschland gefördert.

Aktuelles

Einladung zur AGDM Fortbildungsreihe "Generation Zukunft"

Die AGDM Online-Fortbildungsreihe "Generation Zukunft" soll Jugendvertretende der AGDM bei ihrer Arbeit aus der Ferne unterstützen. Von Ende Oktober bis Mitte Dezember finden an 4 Termine samstags die Lernmodule statt. Anmelden kann man sich absofort bis zum 27.10.2020.

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Kulturstiftung und AGDM verbinden: Gemeinsame Konferenz in Dresden

Die Kulturstiftung der deutschen Vertriebenen und die Arbeitsgemeinschaft Deutscher Minderheiten in der FUEN (AGDM) haben mit ihrer dreitägigen Konferenz „Heimatvertriebene und Heimatverbliebene – Zwei Seiten der gleichen Medaille“ einen wichtigen Beitrag für die Zusammenarbeit zwischen den Organisationen der vertriebenen und heimatverbliebenen Deutschen geleistet.

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Ansprache des Sprechers der AGDM Bernard Gaida zum Tag Deutschen Einheit

Der Begriff „deutsche Einheit“ hat nicht nur eine innerdeutsche Bedeutung, sondern ist für viele Angehörige der deutschen Minderheiten in Mittel- und Osteuropa und Zentralasien eine starke Bindung an die Identität und die deutsche Heimat.

Der Sprecher der Arbeitsgemeinschaft Deutscher Minderheiten in der FUEN (AGDM) Bernard Gaida wendet sich in seiner Video-Botschaft "Miteinander".

Das Video

Der ganze Text der Videoansprache ist hier zu finden 

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Das Feature "Temirtau - die unglaubliche Geschichte eines deutschen Theaters in Kasachstan"

Im Oktober 1974 besuchte Bundeskanzler Helmut Schmidt Moskau. Hier soll er den Wunsch geäußert haben, das Deutsche Theater zu besuchen. KP-Chef Breschnew, heißt es, habe zugestimmt. Allerdings gab es da ein Problem….

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Gemeinsames Gedenken der AGDM und Kulturstiftung: 70 Jahre Charta der deutschen Heimatvertriebenen

Zum Tag der Heimat und aus Anlass des 70. Jahrestages der Verkündung der Charta der deutschen Heimatvertriebenen, legten heute, am 5. August 2020 die Vertreter der Arbeitsgemeinschaft Deutscher Minderheiten in der FUEN und der Kulturstiftung der deutschen Vertriebenen, einen Kranz nieder.

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AGDM-Sprecher Bernard Gaida - Ansprache zum Tag der Heimat und zum Jubiläum der Charta der deutschen Heimatvertriebenen

Am 5. August 1950 erklärten die deutschen Heimatvertriebenen in ihrer in Stuttgart beschlossenen Charta, auf Rache und Vergeltung zu verzichten und an der Schaffung eines friedlichen, freiheitlichen und geeinten Europas mitzuwirken.

 

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AGDM Rundschreiben: Aktuelles aus Berlin und Europa

In den letzten Monaten ist viel passiert in der Arbeitsgemeinschaft Deutscher Minderheiten (AGDM) der Föderalistischen Union Europäischer Nationalitäten (FUEN). Schlaglichtartig stellen wir Ihnen an dieser Stelle Tätigkeiten der AGDM Koordination rund um das Thema „Deutsche Minderheiten" vor.

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Zweites Online Meeting der AGDM Jugend

Nach dem ersten Online-Treffen vor zwei Monaten ging es nun bei der zweiten Online-Sitzung der AGDM Jugend, zu der AGDM Jugendkoordinator Patrik Lompart am 17. Juni 2020 eingeladen hat, darum, sich noch einmal nach dem Befinden und insbesondere der aktuellen Situation in den jeweiligen Ländern und der Projektarbeit der Jugend der Deutschen Minderheiten in den Ländern Osteuropas und den GUS Staaten zu erkundigen. An der Sitzung nahmen VertreterInnen der Jugend und Jugendorganisationen der deutschen Minderheiten aus Polen (Katrin Koschny), Serbien (Tamara Vukovic), Rumänien (Bettina Szellner), Russland (Eugen Wagner), Kroatien (Hanna Klein), Slowakei (Patrik Lompart) und Tschechien (Michal Urban) teil.

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Pressemitteilung der Arbeitsgemeinschaft Deutscher Minderheiten (AGDM) in der FUEN zum Aufruf der Landesbeauftragten für Heimatvertriebene und Spätaussiedler anlässlich des nationalen Gedenktages für die Opfer von Flucht und Vertreibung

Zum diesjährigen nationalen Gedenktag für die Opfer von Flucht und Vertreibung, der am 20. Juni begangen wird, äußerten sich die Beauftragten für Heimatvertriebene und Spätaussiedler der Länder Niedersachsen, Bayern, Nordrhein-Westfallen, Sachsen und Hessen mit einem Aufruf, in dem sie 75 Jahre nach dem Kriegsende an das Schicksal der deutschen Minderheiten in den Staaten Mittel- und Osteuropas sowie in der Sowjetunion und deren Nachfolgestaaten erinnern. Im Aufruf wird in ganz besonderer Weise auf das schwere Schicksal der nach dem Zweiten Weltkrieg in den Herkunftsgebieten verbliebenen Deutschen sowie deren Bemühungen zur Aufrechterhaltung der deutschen Sprache und Kultur aufmerksam gemacht und die Unterstützung für die Heimatverbliebenen im östlichen Europa bekräftigt.

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OMV NRW zum nationalen Gedenktag für die Opfer von Flucht und Vertreibung: „Krieg, Gewaltherrschaft, Flucht und Vertreibung sind Teil einer gemeinsamen, europäischen Erinnerungskultur“

Zum Nationalen Gedenktag für die Opfer von Flucht und Vertreibung die Erklärung des Landesvorsitzenden der Ost- und Mitteldeutschen Vereinigung (OMV) der CDU Nordrhein-Westfalen Heiko Hendriks.

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Renata Trischler

Renata Trischler

AGDM Koordinatorin
Bundesallee 216-218
10719 Berlin
Deutschland

0049 30 1868114682
agdm@fuen.org
http://agdm.fuen.org