Zukunftsorientiert, mit vielen intensiven Diskussionen und einem Strategy-Lab, nahm die AGDM-Jugendtagung Gestalt an

Die 2. Jugendtagung der Arbeitsgemeinschaft Deutscher Minderheiten (AGDM) in der FUEN fand vom 7. bis 9. November 2021 auf dem Knivsberg in Nordschleswig, Dänemark, statt. Vor Ort ebenso wie online tauschten sich die Jugendlichen der deutschen Minderheiten aus mehreren Ländern über zukunftsweisende Themen aus und erarbeiteten die zukünftigen Schwerpunkte der AGDM-Jugendarbeit.

Dank eines sehr gut durchdachten Strategy-Lab, das der Vorsitzende des Deutschen Jugendverbandes für Nordschleswig (DJN) Lasse Tästensen vorbereitet hatte, erarbeiteten die JugendvertreterInnen ihre Erwartungen und Wünsche für die zukünftige Entwicklung der Jugendarbeit in der AGDM.

Ein wichtiger Bestandteil der diesjährigen Jugendtagung war ein Gespräch mit dem Beauftragten der Bundesregierung für Aussiedlerfragen und nationale Minderheiten, Prof. Bernd Fabritius. Die Fragen nach möglichen Entwicklungen in den verschiedenen Formen der Zusammenarbeit mit den Jugendstrukturen der politischen Parteien in Deutschland sowie die wichtigen Themen der Minderheitenpolitik in Deutschland und in der Europäischen Union wurden ausführlich diskutiert.

Im Rahmen des Programms der Jugendtagung besuchten die JugendvertreterInnen mehrere Einrichtungen der deutschen Minderheit in Nordschleswig - die Deutsche Nachschule und das Internat in Tingleff. Darauf folgte ein Besuch mit anschließendem Austausch bei dem ADS-Grenzfriedensbund e.V. in Flensburg. Dort wurde unter anderem das erfolgreiche grenzüberschreitende Projekt "Schülerbotschafter", das in Zusammenarbeit mit dem Bund Deutscher Nordschleswiger durchgeführt wird, vorgestellt. In der Geschäftsstelle der FUEN - Föderalistische Union Europäischer Nationalitäten in Flensburg fand eine Diskussion mit der Generalsekretärin der FUEN, Eva Penzes und Katharina Klein, der Vorsitzenden der Jugend der Schleswigschen Partei, Junge SPitzen statt.

Die Teilnehmenden der AGDM-Jugendtagung 2021 konnten sich so ausführlich über die vielfältigen Aktivitäten der Minderheitenarbeit in der Region informieren und gingen mit neuen Erfahrungen und Erkenntnissen nach Hause.