Gespräche in Berlin: AGDM-Sprecher Benjamin Józsa trifft Vertreter aus Politik und Institutionen

Mehrere Gespräche mit politischen und institutionellen Partnern in Berlin und Umgebung führte in der letzten Februarwoche der Sprecher der Arbeitsgemeinschaft Deutscher Minderheiten (AGDM) in der FUEN, Benjamin Józsa. Im Mittelpunkt der Termine standen die Lage der deutschen Minderheiten in Europa und Zentralasien sowie Möglichkeiten zur weiteren Zusammenarbeit mit Partnerinstitutionen in Deutschland.

Im Deutschen Bundestag trafen sich Józsa sowie die AGDM-Koordinatorin Renata Trischler mit dem Vorsitzenden der Gruppe der Vertriebenen, Aussiedler und deutschen Minderheiten der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Klaus-Peter Willsch, MdB. Gesprächsschwerpunkte waren die Zukunft der AGDM in der FUEN, die Zusammenarbeit mit der Parlamentariergruppe sowie die Frage, welche Form der Unterstützung durch die Bundespolitik künftig notwendig sein wird. Józsa gab einen Überblick über die unterschiedlichen Lebensrealitäten der deutschen Minderheiten in Mittel- und Osteuropa sowie in Zentralasien. Dabei wurde deutlich, dass nachhaltige Unterstützung über finanzielle Förderung hinausgeht und ein partnerschaftlicher Umgang der deutschen Politik mit den Minderheiten außenpolitisch große Wirkung entfalten kann.

Ein weiterer Termin führte Józsa nach Potsdam zum Deutschen Kulturforum östliches Europa. Dort tauschte er sich mit Direktor Dr. Harald Roth aus, der die Arbeit des Kulturforums vorstellte und Einblicke in aktuelle Projekte sowie Perspektiven der Einrichtung gab. Józsa berichtete seinerseits über die Struktur und Tätigkeiten der AGDM sowie über die Anliegen der deutschen Minderheiten in Europa und Zentralasien. Dabei wurden auch mögliche Anknüpfungspunkte für eine engere Zusammenarbeit und gemeinsame Projekte erörtert.

Außerdem war Józsa im Berliner Büro der Stiftung Verbundenheit mit den Deutschen im Ausland zu Gast. Mit dem Stiftungsratsvorsitzenden Hartmut Koschyk sowie den Geschäftsführern Marco Just Quiles, Sebastian Machnitzke und Jan Wilms sprach er über die Zusammenarbeit zwischen AGDM und Stiftung sowie über mögliche Anknüpfungspunkte im Rahmen der Kooperation mit dem Internationalen Beirat deutschsprachiger Gemeinschaften (IBDG).

Gespräche führte Józsa zudem mit dem Beauftragten der Beauftragten der Bundesregierung für Aussiedlerfragen und nationale Minderheiten, Dr. Bernd Fabritius, sowie im Bundesministerium des Innern.

Die Begegnungen machten deutlich, dass es zahlreiche Anknüpfungspunkte für eine vertiefte Zusammenarbeit gibt. Die AGDM dankt allen Gesprächspartnern für den offenen und konstruktiven Austausch.