Essaywettbewerb 2026 „WortBrücken – Wir Brückenbauer in Deutschland, Europa und weltweit“
Der Essaywettbewerb „WortBrücken – Wir Brückenbauer in Deutschland, Europa und weltweit“ richtet sich an junge Spätaussiedlerinnen und Spätaussiedler, Nachfahren von Vertriebenen sowie Angehörige deutscher Minderheiten im Ausland. Ziel des Projektes ist es, jungen Menschen Raum zu geben, sich schreibend mit Herkunft, Identität, Erinnerung und kultureller Mehrfachzugehörigkeit auseinanderzusetzen – und ihre Perspektiven sichtbar in die gesellschaftliche Öffentlichkeit einzubringen.
Der Wettbewerb knüpft an die erfolgreichen Brückenbauer-Formate der Vorjahre an und führt das Anliegen nun in einer sprachlich-reflexiven, literarischen Form fort. Der Essay wird dabei bewusst als offenes Format gewählt: Er erlaubt persönliche Erfahrungen ebenso wie analytische Zugänge und macht Ambivalenzen, Brüche und Zwischentöne sichtbar.
Der Wettbewerb beginnt am 15. Februar 2026 und endet am 1. Juni 2026 (Einsendeschluss). Die Beiträge werden von einer unabhängigen Jury anonymisiert ausgewertet. Die besten 15 Essays werden für eine Online-Publikation ausgewählt, die ersten drei Plätze erhalten zudem ein Preisgeld. Alle Beiträge werden im Rahmen einer feierlichen Preisverleihung voraussichtlich am 4. September 2026 in Berlin gewürdigt.
Der Essaywettbewerb ist ein Projekt der Deutschen Gesellschaft e. V. in Zusammenarbeit mit der Kulturstiftung der deutschen Vertriebenen. Er wird gefördert vom Bundesministerium des Innern aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages. Die Stiftung Verbundenheit für die Deutschen im Ausland steuert zwei Sonderpreise bei. Eine weitere Förderung erfolgt durch das Zentrum gegen Vertreibungen. Eine weitere Unterstützung ist beim Land Berlin beantragt (Ansprechperson für Deutsche aus Russland, Spätaussiedler und Vertriebene).


