AGDM-Zukunftswerkstatt in Budapest: Deutsche Minderheiten beraten über strategische Ausrichtung bis 2030
Die AGDM in der FUEN hat am 11. und 12. Mai in Budapest ihre Zukunftswerkstatt durchgeführt. Zwei Tage lang berieten 27 Vertreterinnen und Vertreter deutscher Minderheiten aus 15 Ländern Europas und Zentralasiens über die zukünftige Ausrichtung der AGDM und ihre strategischen Schwerpunkte bis 2030.


Die Zukunftswerkstatt fand in den Räumlichkeiten der Landesselbstverwaltung der Ungarndeutschen (LdU) statt. Geleitet wurde sie von Melanie Hörenz, Moderatorin für lösungsorientiertes Arbeiten und Veränderungsprozesse in Non-Profit-Organisationen, öffentlicher Verwaltung und Unternehmen.

Zum Auftakt begrüßten Angelika Pfiszterer, Direktorin des Ungarndeutschen Kultur- und Informationszentrums, FUEN-Generalsekretärin Éva Pénzes sowie AGDM-Sprecher Benjamin Józsa die Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Im Mittelpunkt der Zukunftswerkstatt stand die Frage, wie die AGDM ihre Arbeit in den kommenden Jahren weiterentwickeln und die Zusammenarbeit innerhalb des Netzwerks stärken kann.


In mehreren Arbeitsphasen beschäftigten sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer zunächst mit einer gemeinsamen Standortbestimmung. Dabei ging es um die größten Stärken der AGDM, aktuelle Herausforderungen und strategische Chancen bis 2030. Anschließend entwickelten die Arbeitsgruppen ein Zukunftsbild für die AGDM, formulierten gemeinsame Ziele und diskutierten, was die Arbeitsgemeinschaft in den kommenden Jahren stärken und zukunftsfähig machen kann.


Ein weiterer Schwerpunkt war die Priorisierung zentraler Handlungsfelder. Dazu gehörten unter anderem Jugendarbeit, Sprache und Identität im digitalen Zeitalter, politische Interessenvertretung, Organisationsentwicklung sowie Presse- und Öffentlichkeitsarbeit. Zum Abschluss wurden die Ergebnisse zusammengeführt, strategische Ziele und Handlungsziele für die kommenden Jahre formuliert sowie Rollen, Verantwortlichkeiten und Zuständigkeiten im Netzwerk besprochen. Nun sollen die Ergebnisse ausgewertet und in konkrete Arbeitsschritte für die kommenden Jahre überführt werden.



Die AGDM in der FUEN dankt allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern für die engagierte Mitarbeit, die offenen Diskussionen und die vielen konkreten Beiträge. Ein besonderer Dank gilt Melanie Hörenz für die professionelle Begleitung und Moderation sowie der Landesselbstverwaltung der Ungarndeutschen für die Gastfreundschaft in Budapest.


Mit der Zukunftswerkstatt hat die AGDM einen Prozess zur strategischen Weiterentwicklung ihrer Arbeit angestoßen. Die Ergebnisse sollen in die künftige Arbeit der Arbeitsgemeinschaft einfließen.



