6. Internationale Fachtagung Heimatvertriebene und Heimatverbliebene – Zwei Seiten der gleichen Medaille in Frankfurt am Main

Die gemeinsame Tagung der Kulturstiftung der deutschen Vertriebenen und der Arbeitsgemeinschaft Deutscher Minderheiten in der FUEN findet in diesem Jahr unter dem Motto: "Zusammenarbeit stärken – Deutsches Kulturerbe im östlichen Europa gemeinsam bewahren und vermitteln“ vom 28. bis 30. August in Frankfurt/Main statt.

Bereits zum sechsten Mal lädt die Kulturstiftung der deutschen Vertriebenen gemeinsam mit der Arbeitsgemeinschaft Deutscher Minderheiten in der FUEN zu der bewährten internationalen Begegnungstagung ein. Nach Dresden (2020), Wiesbaden (2021), Stuttgart (2022), Bayreuth (2023) und Berlin (2024) findet die Fachtagung 2026 erneut in Hessen statt – in Frankfurt am Main.

Die Veranstaltung steht unter dem Generalthema: „Heimatvertriebene und Heimatverbliebene – Zwei Seiten der gleichen Medaille“

Sie bringt Landsmannschaften, nach § 96 BVFG tätige Kultureinrichtungen, Vertreter der deutschen Minderheiten aus Mittel- und Osteuropa sowie Vertreter aus Wissenschaft, Politik und Kultur zusammen. Ziel ist der fachliche Austausch, die Stärkung grenzüberschreitender Kooperationen und die nachhaltige Vernetzung zwischen „Heimatvertriebenen“ und „Heimatverbliebenen“.

Die Fachtagung verfolgt ein klares Ziel: Heimatvertriebene und Heimatverbliebene nicht länger nebeneinander, sondern miteinander wirken zu lassen – als gemeinsame Träger eines reichen kulturellen Erbes und als Brückenbauer im heutigen Europa.

Denn beide Gruppen sind, bei aller Verschiedenheit ihrer Lebenswege, gleichermaßen Vertriebene – die einen aus ihrer territorialen, die anderen aus ihrer kulturellen Heimat. Sie teilen einen partizipativen Ansatz in ihrer Kulturarbeit, verfolgen gemeinsame Anliegen und tragen als Kulturvermittler und Wissensvermittler gleichermaßen zur Stärkung der europäischen Idee bei. Diese Gemeinsamkeiten gilt es sichtbar zu machen und in tragfähige Kooperationen zu überführen.

Die Tagung schafft dafür den Rahmen: Sie baut Wissensdefizite ab, überwindet Kommunikationshürden und entwickelt konkrete Formate einer nachhaltigen, grenzüberschreitenden Zusammenarbeit. Ein besonderes Augenmerk gilt dabei der Vernetzung mit der wachsenden wissenschaftlichen Forschung zum deutschen Kulturerbe in Ost- und Südosteuropa – einer Forschungslandschaft, die in vielen Bereichen längst international angesehen ist. Ebenso sollen Jugendorganisationen und neue Medien stärker in die Vermittlungsarbeit eingebunden werden, um das gemeinsame Erbe auch für kommende Generationen lebendig zu halten.

Die Tagung wird finanziell durch das Bundesministerium des Innern gefördert.

Zum Programm

Bitte beachten Sie, dass unser Programm kontinuierlich aktualisiert wird und somit Programmänderungen unterliegt.

Sollten Sie Interesse haben an der Tagung als Tagungsgast teilzunehmen, wenden Sie sich bitte an veranstaltungen@kulturstiftung.org oder agdm@fuen.org