Bosnien-Herzegowina

Deutsche Minderheit in Bosnien-Herzegowina

Kein Mitglied der Föderalistischen Union Europäischer Nationalitäten (FUEN)

In Bosnien und Herzegowina existiert wahrscheinlich nur noch eine verschwindend geringe Zahl von Deutschstämmigen, die jedoch in aktuellen Volkszählungen als solche nicht mehr ausgewiesen wird. Frühere Orte erheblicher Siedlung waren:
Dubrava (Königsfeld), Nova Topola (Windthorst), Prosara (Hohenberg/Hindenburg), Zenica (Senitza) und Žepče.


Die deutschsprachige Volksgruppe in Bosnien-Herzegowina gehört wie in Serbien zur Gruppe der Donauschwaben, die nach den Siegen der Habsburger über die Osmanen unter anderen Regionen auch im Banat und in der Batschka angesiedelt wurden. Der Vernichtungskrieg, den das nationalsozialistische Deutschland gegen Jugoslawien geführt hat, erklärt die Verfolgungen, denen sich auch die Angehörigen der  deutschsprachigen Volksgruppe in Bosnien-Herzegowina ausgesetzt sahen. Nach dem zweiten Weltkrieg wurde der größte Teil der deutschen Bevölkerung vertrieben. Unter Androhung von Strafen durfte im Tito-Jugoslawien die deutsche Sprache nicht benutzt werden. Zusätzlich zum Sprachverbot waren die Deutschen ständigen Repressionen ausgesetzt, sodass eine Aussiedlung in die Bundesrepublik oftmals der einzige Ausweg war, den Entbehrungen zu entkommen.
(Quelle: Wikipedia, BMI)

Deutsche Botschaft Sarajewo
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Aktuelles

Neue duale Ausbildung zur Bankkauffrau/-mann in Sarajewo – nach deutschem Vorbild

Im September 2018 startete an der Wirtschaftsmittelschule Sarajewo die neue duale Ausbildung zur Bankkauffrau/-mann. Die Bundesrepublik Deutschland hat sich mit ihrer Erfahrung in die Planung des Ausbildungslehrgangs eingebracht und bei der Einführung unterstützt. Die neue duale Ausbildung ist ein gemeinsames Projekt der Delegation der Deutschen Wirtschaft in Bosnien und Herzegowina (AHK), des Bildungsministeriums des Kantons Sarajewo und vier kommerzieller Banken. 

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Erhöhung der Unterstützung für den Investitionsrahmen für die Länder des Westlichen Balkans

Ein Sprecher des Auswärtigen Amtes sagte heute (13.12.) zur Erhöhung der Unterstützung für den Investitionsrahmen für die Länder des Westlichen Balkans (WBIF) um fast 600.000,- Euro.

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Stipendienprogramm der Deutschen Wirtschaft 2018

Der Ost-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft in Zusammenarbeit mit dem Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit und der Zoran Djindjic Stiftung informiert über die Ausschreibung des Programms. Ziel ist die Vermittlung von Praktikumsplätzen für hochqualifizierte Kandidat/innen in deutschen Unternehmen in Deutschland für eine Dauer von 6 Monaten. Bewerbungsschluss: 13.11.2017.

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Offizielle Dokumente

Deutsche Minderheit in Bosnien und Herzegowina