Bosnien-Herzegowina

Deutsche Minderheit in Bosnien-Herzegowina

Kein Mitglied der Föderalistischen Union Europäischer Volksgruppen (FUEV)

In Bosnien und Herzegowina existiert wahrscheinlich nur noch eine verschwindend geringe Zahl von Deutschstämmigen, die jedoch in aktuellen Volkszählungen als solche nicht mehr ausgewiesen wird. Frühere Orte erheblicher Siedlung waren:
Dubrava (Königsfeld), Nova Topola (Windthorst), Prosara (Hohenberg/Hindenburg), Zenica (Senitza) und Žepče.


Die deutschsprachige Volksgruppe in Bosnien-Herzegowina gehört wie in Serbien zur Gruppe der Donauschwaben, die nach den Siegen der Habsburger über die Osmanen unter anderen Regionen auch im Banat und in der Batschka angesiedelt wurden. Der Vernichtungskrieg, den das nationalsozialistische Deutschland gegen Jugoslawien geführt hat, erklärt die Verfolgungen, denen sich auch die Angehörigen der  deutschsprachigen Volksgruppe in Bosnien-Herzegowina ausgesetzt sahen. Nach dem zweiten Weltkrieg wurde der größte Teil der deutschen Bevölkerung vertrieben. Unter Androhung von Strafen durfte im Tito-Jugoslawien die deutsche Sprache nicht benutzt werden. Zusätzlich zum Sprachverbot waren die Deutschen ständigen Repressionen ausgesetzt, sodass eine Aussiedlung in die Bundesrepublik oftmals der einzige Ausweg war, den Entbehrungen zu entkommen.
(Quelle: Wikipedia, BMI)

Deutsche Botschaft Sarajewo
http://www.sarajewo.diplo.de/Vertretung/sarajewo/de/Startseite.html

Aktuelles

Eine Sprecherin des Auswärtigen Amts erklärte heute (02.08.2016)

„Wir begrüßen die am Wochenende in Sarajewo erzielte Einigung, insbesondere zum Koordinierungsmechanismus für die Gespräche Bosnien und Herzegowinas mit der EU. Diese Übereinkunft ist eine Chance für Bosnien und Herzegowina, auf dem Weg zu einer Annäherung an die EU weiter voran zu kommen.  

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Außenminister Frank-Walter Steinmeier zum Tod von Hans Koschnick

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Deutschland unterstützt auch im Jahr 2016 das humanitäre Minenräumen in Bosnien und Herzegowina

Der Botschafter der Bundesrepublik Deutschland, Dr. Christian Hellbach, unterzeichnete am 20.04.2016 einen Vertrag mit der Organisation „Enhancing Human Security“ (ITF), mit dem die Bundesrepublik Deutschland weitere Mittel in Höhe von rund 1,2 Mio € für das humanitäre Minenräumen in Bosanska Krupa, Gračanica, Vogošća und Doboj zur Verfügung stellt. Mit den Mitteln werden ausschließlich einheimische Firmen mit der Minenräumung in verschiedenen Teilen des Landes beauftragt.

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Die Ausstellung „Sarajevo 1992-1995-2016 – Wir lebten von heute auf morgen“

Am 6. April 2016 wurde in der Galerija Novi hram in Sarajevo die Ausstellung „Sarajevo 1992-1995-2016 – Wir lebten von heute auf morgen“ („Sarajevo 1992-1995-2016 – Živjeli smo od danas do sutra“) eröffnet. Die deutschen Fotografen Amelie Fellgiebel und Bernd Zimmer zeigen darin Porträts von Personen, die während der Belagerung in Sarajewo lebten und überlebten.

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Offizielle Dokumente

Aus wissenschaftlicher Sicht: Minderheitenschutz im östlichen Europa Bosnien und Herzegowina

BiH_Marko_Railic.pdf

Deutsche Minderheit in Bosnien und Herzegowina