Bosnien-Herzegowina

Deutsche Minderheit in Bosnien-Herzegowina

Kein Mitglied der Föderalistischen Union Europäischer Volksgruppen (FUEV)

In Bosnien und Herzegowina existiert wahrscheinlich nur noch eine verschwindend geringe Zahl von Deutschstämmigen, die jedoch in aktuellen Volkszählungen als solche nicht mehr ausgewiesen wird. Frühere Orte erheblicher Siedlung waren:
Dubrava (Königsfeld), Nova Topola (Windthorst), Prosara (Hohenberg/Hindenburg), Zenica (Senitza) und Žepče.


Die deutschsprachige Volksgruppe in Bosnien-Herzegowina gehört wie in Serbien zur Gruppe der Donauschwaben, die nach den Siegen der Habsburger über die Osmanen unter anderen Regionen auch im Banat und in der Batschka angesiedelt wurden. Der Vernichtungskrieg, den das nationalsozialistische Deutschland gegen Jugoslawien geführt hat, erklärt die Verfolgungen, denen sich auch die Angehörigen der  deutschsprachigen Volksgruppe in Bosnien-Herzegowina ausgesetzt sahen. Nach dem zweiten Weltkrieg wurde der größte Teil der deutschen Bevölkerung vertrieben. Unter Androhung von Strafen durfte im Tito-Jugoslawien die deutsche Sprache nicht benutzt werden. Zusätzlich zum Sprachverbot waren die Deutschen ständigen Repressionen ausgesetzt, sodass eine Aussiedlung in die Bundesrepublik oftmals der einzige Ausweg war, den Entbehrungen zu entkommen.
(Quelle: Wikipedia, BMI)

Deutsche Botschaft Sarajewo
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Aus wissenschaftlicher Sicht: Minderheitenschutz im östlichen Europa Bosnien und Herzegowina

BiH_Marko_Railic.pdf

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