Aserbaidschan

Deutsche Minderheit in Aserbaidschan

ASERBAIDSCHAN

(kein Mitglied der FUEV)

Kaukasiendeutsche waren deutschstämmige Einwohner des Russischen Reiches und der Sowjetunion, die in den Gebieten des Kaukasus siedelten. Sie kamen meist in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts ins Land. Es gab deutsche Kolonien im Nordkaukasus, Georgien und Aserbaidschan. Dabei handelt es sich bei den Siedlungen im Südkaukasus (Georgien und Aserbaidschan) um überwiegend schwäbische Auswanderer, während sich im Nordkaukasus vor allem wolgadeutsche Siedler niederließen, deren Dialekt stark vom Hessischen geprägt ist. Außerdem gab es noch Kolonien niederdeutscher Mennoniten nördlich des Kaukasus, sowie von deutschen Großunternehmen (Siemens u.a.) dorthin geschickte Firmenangehörige (kaufmännische Angestellte, Ingenieure, usw.), vor allem in der in den Jahren vor 1914 boomenden Stadt Baku. 

Quelle: Wikipedia

Kontakte

In Baku Aserbaidschan gibt es den in 1998 gegründeten Deutsch-Aserbaidschanischen Kulturverein Kapellhaus.

Deutsch-Aserbaidschanisches Forum e.V. in Berlin
www.aserbaidschan-aktuell.de

Aktuelles

Aserbaidschan-Beauftragter Andreas Peschke zu politischen Konsultationen in Baku

Vom 21. bis zum 23. Januar hielt sich der Beauftragte für Osteuropa, Kaukasus und Zentralasien, Andreas Peschke, in Baku auf. Er traf sich am 23. Januar mit dem stellvertretenden Außenminister Khalaf Khalafov zu traditionellen mehrstündigen politischen Konsultationen. Es wurde dabei die gesamte Bandbreite der deutsch-aserbaidschanischen Beziehungen besprochen – von wirtschaftlicher Zusammenarbeit über den Bergkarabach-Konflikt und die menschenrechtlichen Entwicklungen bis zur Eröffnung des Goethe-Zentrums.

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Botschafter Kindsgrab besucht Mingachevir

Nach einem Gespräch mit Gouverneur Niyazi Bayramov besuchte er das Regionalmuseum, in welchem unter anderem Aufzeichnungen früherer deutscher Kriegsgefangener aufbewahrt werden, welche die aktuell viertgrößte Stadt und ihr Wahrzeichen, das Mingachevirer Wasserkraftwerk, in den 1940ern mitaufgebaut haben. 

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+++ Stellenausschreibung +++

Die deutsche Botschaft in Baku sucht ab 01. Januar 2018 eine Mitarbeiterin bzw. einen Mitarbeiter für den Telefon-, Logen- und Sicherheitsdienst in Vollzeit (40-Stunden-Woche im Tages-Schichtdienst) Die Beschäftigung ist zunächst auf ein Jahr befristet. Eine anschließende Verlängerung ist möglich.

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Michael Kindsgrab: Mit keinem anderen Staat der Region hat Deutschland umfangreichere Wirtschaftskontakte wie mit Aserbaidschan

Botschafter der Bundesrepublik Deutschland in Aserbaidschan, Michael Kindsgrab, gab ein Interview für die Nachrichtenagentur AZERTAC. AZERTAC stellt das Interview vor.

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