Bosnien-Herzegowina

Deutsche Minderheit in Bosnien-Herzegowina

Kein Mitglied der Föderalistischen Union Europäischer Volksgruppen (FUEV)

In Bosnien und Herzegowina existiert wahrscheinlich nur noch eine verschwindend geringe Zahl von Deutschstämmigen, die jedoch in aktuellen Volkszählungen als solche nicht mehr ausgewiesen wird. Frühere Orte erheblicher Siedlung waren:
Dubrava (Königsfeld), Nova Topola (Windthorst), Prosara (Hohenberg/Hindenburg), Zenica (Senitza) und Žepče.


Die deutschsprachige Volksgruppe in Bosnien-Herzegowina gehört wie in Serbien zur Gruppe der Donauschwaben, die nach den Siegen der Habsburger über die Osmanen unter anderen Regionen auch im Banat und in der Batschka angesiedelt wurden. Der Vernichtungskrieg, den das nationalsozialistische Deutschland gegen Jugoslawien geführt hat, erklärt die Verfolgungen, denen sich auch die Angehörigen der  deutschsprachigen Volksgruppe in Bosnien-Herzegowina ausgesetzt sahen. Nach dem zweiten Weltkrieg wurde der größte Teil der deutschen Bevölkerung vertrieben. Unter Androhung von Strafen durfte im Tito-Jugoslawien die deutsche Sprache nicht benutzt werden. Zusätzlich zum Sprachverbot waren die Deutschen ständigen Repressionen ausgesetzt, sodass eine Aussiedlung in die Bundesrepublik oftmals der einzige Ausweg war, den Entbehrungen zu entkommen.
(Quelle: Wikipedia, BMI)

Deutsche Botschaft Sarajewo
http://www.sarajewo.diplo.de/Vertretung/sarajewo/de/Startseite.html

Aktuelles

Katarina Witt-Stiftung fördert Behindertensport-Projekte in BiH

Zusage für Projekte des Orientierungslauf-Vereins Ildiza und des Vereins für Behindertensport Tuzla.

Weiterlesen

Bundesregierung unterstützt Bosnien und Herzegowina im EU-Annäherungsprozess

Eine Delegation des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung führte am 16.11.2016 entwicklungspolitische Gespräche mit der Regierung von Bosnien und Herzegowina sowie mit Vertretern der Regierungen der Föderation von Bosnien und Herzegowina, der Republika Srpska und des Brcko Distrikts. 

Weiterlesen

Deutschland unterstützt Inklusion und Integration behinderter Menschen in Bosnien und Herzegowina

Botschafterin Christiane Hohmann bei der Einweihung des Zentrums: Am 12.10.2016 weihte die deutsche Botschafterin Christiane Hohmann in Žepče gemeinsam mit dem Premierminister des Zenica-Doboj-Kantons und dem Bürgermeister von Žepče ein neues Förderzentrum für Kinder und Erwachsene mit Behinderung ein.

Weiterlesen

Eine Sprecherin des Auswärtigen Amts erklärte heute (02.08.2016)

„Wir begrüßen die am Wochenende in Sarajewo erzielte Einigung, insbesondere zum Koordinierungsmechanismus für die Gespräche Bosnien und Herzegowinas mit der EU. Diese Übereinkunft ist eine Chance für Bosnien und Herzegowina, auf dem Weg zu einer Annäherung an die EU weiter voran zu kommen.  

Weiterlesen

Offizielle Dokumente

Aus wissenschaftlicher Sicht: Minderheitenschutz im östlichen Europa Bosnien und Herzegowina

BiH_Marko_Railic.pdf

Deutsche Minderheit in Bosnien und Herzegowina