- „IN ZWEI WELTEN – 25 deutsche Geschichten, Deutsche Minderheiten stellen sich vor“ eröffnet in Berlin

Noch nie sind die deutschen Minderheiten seit der Gründung der AGDM - Arbeitsgemeinschaft der Deutschen Minderheiten – im Jahre 1991 gemeinsam in der Öffentlichkeit aufgetreten, um ihre Geschichte und Gegenwart zu präsentieren.


Daher ist es umso erfreulicher, dass die  AGDM in diesem Spätsommer 2017 die Eröffnung der ersten Wanderausstellung über die deutschen Minderheiten in Mittel- und Osteuropa, sowie in den Nachfolgestaaten der ehemaligen Sowjetunion verkündet.

Die Ausstellung wurde von der AGDM unterm Dach der Föderalistische Union Europäischer Nationalitäten (FUEN) organisiert und durch das Bundesministerium des Innern gefördert.

Sie gibt den Besuchern neue und umfassende Einblicke und Impulse über die außerhalb Deutschlands lebenden deutschen Minderheiten.

Die Ausstellung wird nach der offiziellen Eröffnung in der deutschen Hauptstadt bis 2020 auf Wanderschaft gehen. Vor allem die Länder, in denen deutsche Minderheiten leben, sollen Stationen der Wanderroute sein.

Die Ausstellungseröffnung findet am 4. September 2017 um 18:00 Uhr in der Ungarischen Botschaft in Berlin statt und ist bis zum 20. Oktober in der Botschaft (Unter den Linden 76, 10117 Berlin) zu besichtigen.  

Kurzdarstellung der Inhalte

Die Vielfalt, die Geschichte und die Rolle der deutschen Minderheiten sind nur Wenigen in Deutschland bekannt. Derzeit leben noch schätzungsweise 1,05 Millionen Angehörige der deutschen Minderheit in Dänemark, dem Baltikum, den Staaten Mittel- und Osteuropas sowie in den Nachfolgestaaten der Sowjetunion.

Die Ausstellung präsentiert zum ersten Mal die deutschen Volksgruppen im Ausland in ihrer Gesamtheit.

Die Profile der einzelnen Minderheiten werden jeweils mit einem Teil zur Siedlungsgeschichte eingeleitet. Ein vielseitiger Überblick über die Tätigkeiten der einzelnen Minderheitenverbände wird über aktuellen Projekte dem Betrachter näher gebracht Sprachpflege, Bildungs- und Schulwesen sowie Kulturarbeit spiegeln das gegenwärtige vitale Verbandsleben, sowie die politischen und soziokulturellen Wechselbeziehungen zwischen den deutschen Minderheiten und den Mehrheitsgesellschaften wider

Die Ausstellung geht neben der Darstellung der Länderprofile in sieben themenübergreifenden Blöcken der Frage nach „Was bedeutet deutsche Identität als Minderheit?“ Die Facetten (und die Neuerfindung) deutscher Identität(en) sind in Sprache, gelebter Tradition, Religion, Erinnerung an Vertreibung und Deportation, Jugend- und Medienarbeit, sowie Kunst erfahrbar.

 

PRESSEMAPPE

 

 

„IN ZWEI WELTEN – 25 deutsche Geschichten, Deutsche Minderheiten stellen sich vor“ eröffnet in Berlin